Die 7 kosmischen Gesetze als spirituelle Grundlage für moderne Projektmanagement Methoden

 

Wenn der Osten ganzheitlich spirituell denkt und wirtschaftliche Optimierungsprozesse an gesamtgesellschaftliche Veränderungen anpasst denkt der Westen zahlengetrieben und prozessschrittoptimiert. So beispielsweise wurde aus Kaizen Lean Management und eine deutliche Verengung auf betriebswirtschaftliche Größen. 

 

Die Kaizen Projektmanagement Methode steht beispielhaft für übernommene Werte aus dem Zen Buddhismus in die Wirtschaft. Ein im Osten Asiens vollkommen normaler Prozess, der im Westen vielleicht einen schwachen Widerscheint in der protestantischen Arbeitsethik der Puritaner in den frühen USA hat. Aber nur da, denn sonst wird scharf getrennt - was wir unter anderem der Französischen Revolution und dem neuzeitlichen Diktum der "reinen Wissenschaft" zu verdanken haben. 

 

Interessanterweise lässt sich in den vergangenen Jahren eine Neubesinnung innerhalb der Wirtschaft erkennen. Da wird meditiert, die Logotherapie und Sinnhaftigkeit des (wirtschaftlichen) Tuns erörtert und Manager gehen ins Kloster zu Führungsseminaren. Bischöfe geben in Kaminrunden Hinweise auf ethisches wirtschaften und christliche Philosophen wie Oswald von Nell-Breuning erleben eine Wiederauferstehung an ökonomischen Fakultäten. 

 

Auch für uns hier bei reallyTALK spielt Spiritualität ganz praktisch eine große Rolle. Gespeist aus praktisch allen Weltreligionen übernehmen und entwickeln wir Standards für unternehmerisches Handeln und Mitarbeiterführung. Wie wir das in der Realität anwenden möchte ich anhand der sieben kosmischen Gesetze zeigen: 

 

1. Prinzip des Geistes:

 

Alles ist Geist. Geist herrscht über Materie. Gedanken schaffen und verändern. Deine Gedanken, dein Bewusstsein schaffen deine Erlebniswelt. Du bist der Schöpfer Deiner Lebenssituationen.

Anwendung: Ich übernehme Verantwortung für das, was in meinem Unternehmen geschieht. 

 

2. Prinzip von Ursache und Wirkung/Karma:

 

Jede Ursache hat eine Wirkung. Jede Wirkung hat eine Ursache. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum Ausgangspunkt/ zum Erzeuger zurückkehrt. Die Wirkung entspricht der Ursache in Qualität und Quantität. Gleiches muss Gleiches erzeugen.

 

Anwendung: Es hat Auswirkungen auf mich selbst, wie ich Kunden, Mitarbeiter oder andere Stakeholder behandle. 

 

3. Prinzip der Entsprechungen oder Analogien:

 

Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen. Für alles, was es auf der Welt gibt, gibt es auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung. Du kannst das Große im Kleinen und das Kleine im Großen erkennen. Wie du innerlich bist, so erlebst du deine Außenwelt.

 

Anwendung: Jede Handlung hat Konsequenzen. Die teure Robotikanlage ist nicht wichtiger als der kleine Bürodrucker. Beides verdient meine wertschätzende Aufmerksamkeit. 

 

4. Prinzip der Resonanz:

 

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das persönliche Verhalten bestimmt die persönlichen Verhältnisse und die gesamten Lebensumstände. Angst zieht das Übel an. Wer mit Krankheit, Hass, Eifersucht etc. in Resonanz steht, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die befürchteten Dinge geschehen.

 

Anwendung: Mit wem habe ich im Unternehmen Umgang?  Eher mit positiven Leistungsträgern oder mit negativen Bedenkensträgern? 

 

5. Prinzip der Harmonie oder des Ausgleichs:

 

Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Leben ist Austausch, Bewegung. Verschiedene Wirkungen gleichen sich immer aus, so dass so schnell wie möglich wieder Harmonie und Ausgleich hergestellt wird. Das Leben ist ständiges Geben und Nehmen.

 

Anwendung: Will ich vom Kunden nur HABEN oder GEBE ich auch? 

 

6. Prinzip des Rhythmus oder der Schwingung:

 

Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles steigt und fällt. Alles ist Schwingung. Nichts bleibt stehen - alles bewegt sich. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Das Ausmaß des Schwunges nach rechts entspricht dem Ausmaß des Schwunges nach links. Rhythmus ist ausgleichend.

 

Anwendung: Akzeptiere ich die Veränderung oder will ich bestehendes zementieren? Wie sehr bin ich im Fluss? 

 

7. Prinzip der Polarität und der Geschlechtlichkeit:

 

Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Gleich und Ungleich sind dasselbe. Gegensätze sind ihrem Wesen nach identisch, sie tragen nur entgegengesetzte Vorzeichen, haben unterschiedliche Schwingungsfrequenzen. Jedes Paradoxon soll in Einklang gebracht werden - in die Mitte.

 

Anwendung: Inwieweit behandle ich Mitarbeiter oder Kunden unterschiedlich? 

 

 

Photo by Alejandro Piñero Amerio on Unsplash

 

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